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Retro Bulli mit Elektroantrieb

22. April 2015

Viele Schwärmen von den alten Fahrzeugen, die jahrelang das Strassenbild (der Kindheit) prägten. Bei VW ist das natürlich der Käfer, aber auch der Bulli, der unter Kennern T1 heißt. Nach dem die Wiederauflage des Käfers klappte, möchte VW auch beim Bulli an diese emotionale Bindung anknüpfen. Die vor zwei Jahren auf dem Genfer Autosalon gezeigte Studie  mit Elektromotoren hat die VW-Verantwortlichen aber in wirtschaftlicher Hinsicht noch nicht überzeugt, denn zwischen Sharan und VW Busn angesiedelt, hätte sich der Micro-Bus einfach nicht gerechnet.

Doch jetzt nimmt VW einen neuen Anlauf, hat die Zeitschrift Auto Bild aus Insider-Kreisen erfahren. Und diesmal soll der Bulli wirklich kommen! Das liegt an der neuen variablen Plattform, auf der alle neuen VW seit dem Golf VII basieren. Dieser MQB genannte Baukasten ermöglicht eine vergleichsweise günstige Entwicklung, bereits ab einer jährlichen Produktion von 25.000 Autos verdient VW Geld. Zweiter Vorteil des Technikbaukastens ist seine Flexibilität. Außer dem Abstand zwischen Vorderachse und Pedalen ist nichts fix – die Überhänge können ebenso wie Radstand und Höhe nahezu frei gewählt werden. Und damit kann ein wichtiges Kriterium des Vorstands realisiert werden: Der Bulli soll aussehen wie ein Bulli.

Mit seinem Retro-Design hat er genau den Geschmack der Fans getroffen. Dazu gehört neben den charakteristisch runden D-Säulen eine extrem kurze Schnauze. Da sich die Akku-Technologie bis zum Serienstart 2018 weiterentwickelt, rechnet VW mit einer Reichweite von 400 Kilometern. Auch weil ein relativ großer Akku platzsparend im Wagenboden untergebracht werden kann. Der 115-PS-Motor kommt beim rund 4,50 Meter langen Siebensitzer aus dem E-Golf. Wenn VW den Bulli diesmal wirklich auf die Straße bringt, stehen die Chancen gut, dass echte Bulli-Fans schon bald einen neuen Helden bekommen.

Redaktion: Deutsches Institut für Energietransparenz (DIFET)

 

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