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Neuer Importschlager: Neue niederländische Elektro-Autos mit 35% Rabatt

22. April 2015

Unser Nachbar Niederlande zeigen uns, wie man Elektromobilität vorantreiben kann. Hier kommen viele Erfolgsfaktoren für Stromer zusammen. Das kleine Staatsgebiet und die damit verbundenen kurzen Strecken nehmen Elektroautos ihren größten Schrecken: Die geringe Batteriereichweite. Der politische Wille zur Neuordnung des Individualverkehrs ist da. Die Niederländer haben keine eigene Autoindustrie und damit keine wirtschaftspolitischen Befindlichkeiten, auf die die Regierung Rücksicht nehmen muß.

In den Niederlanden entfällt beim Kauf eines elektrisch betriebenen Autos die Luxussteuer (BPM), die bis zu 35 Prozent des Fahrzeugpreises beträgt. Weiterhin entfällt die Kfz-Steuer. Neben Elektroautos gelten die Steuererleichterungen auch für Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Autos.Privatpersonen sparen somit über einen Zeitraum von vier Jahren durchschnittlich einen Betrag von 5.324 Euro. So kamen allein 2014  ca. 12.000 Elektrofahrzeuge auf die niederländischen Straßen.

Doch fahren Sie alle auf niederländischen Straßen? Die Niederländische Zeitung “Financieele Dagblad” berichtet, eine große Zahl der Elektroautos, die mit Hilfe staatlicher Subventionen gekauft wurden, wurden exportiert. Die Zahlen aus dem Informationszentrum VWE zeigen: Fast 1.000 Elektroautos wurden im vergangenen Jahr exportiert, rund 12% des gesamten niederländischen Elektroflotte, so das Papier. Die Hälfte der Elektroautos wurden in den Niederlanden weniger als ein Jahr alt. Der Nissan Leaf und Tesla S waren dabei die beliebtesten Typen. Ein Sprecher der Automobilclub Bovag sagte, die Zahlen sind überraschend. “Normalerweise werden Autos nicht exportiert, bis sie drei oder vier Jahre alt. Besonders Norweger, Deutsche und Russen sind daran interessiert, “gebrauchte” niederländische Elektro-Autos zu kaufen.

Redaktion: Deutsches Institut für Energietransparenz (DIFET)

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