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Wenn der Blitz ins E-Auto einschlägt

2. April 2015

Zugegeben, ein seltener Fall, wenn der Blitz ins Auto einschlägt. Noch seltener ist es, wenn es sich bei dem Auto um ein Elektrofahrzeug an der Ladestation handelt. Doch diese kann durchaus passieren, denn der Elektrowagen der Marke Tesla aus der Nähe von Hamburg ist seit über einem dreiviertel Jahr kaputt. Die Kaskoversicherung weigert sich den Schaden zu begleichen. Im Mai 2014 schlug der Blitz direkt im Haus ein, während das Auto in der Garage geladen wurde.

Der Besitzer war selber überrascht: “Im Anschluss stellten wir leider fest, dass sich das Fahrzeug nicht mehr laden ließ und im Display wurde der Fehler- Code 247 angezeigt. Den Schaden meldete ich sofort beim zuständigen Versicherungsmakler.“ Ein sogenannter Klimakompressor war kaputt und wurde repariert, Schaden ca. 3.000 Euro. Das übernahm die Versicherung. Solche Fälle sind in der Kasko laut AGB versichert. “Allerdings währte die Freude leider nicht sehr lange, denn dann trat exakt derselbe Fehler erneut auf. Die Versicherung wurde wieder direkt vom Makler informiert.” Daraufhin ließ man das Fahrzeug direkt zu Tesla abschleppen, um den genauen Fehler bestimmen zu können. Es wurde ein Fehler an der Batterie festgestellt, welcher ständig die 50A Sicherung wegen Kurzschluss zur Zerstörung brachte.“

Gutachter stellten fest, dass der direkte Blitzschlag die Ursache dafür sei. Die Wohngebäudeversicherung hat den Blitzschaden am Haus längst bezahlt, es gab keine Einwände, da der direkte Blitzschlag  im Polizeibericht dokumentiert ist. Doch auf einmal schaltet die Auto-Versicherung auf Durchzug, weigert sich zu zahlen und fordert sogar die bislang bezahlten 3.000 Euro zurück. Seit August 2014 stand nun das Fahrzeug bei Tesla, bis heute wurde es nicht repariert. Die entsprechende Versicherung, die Zurich, ist Mitglied des BEM, Bund zur Förderung der Elektromobilität.

Redaktion: Deutsches Institut für Energietransparenz (DIFET)

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