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Audi kündigt A8 Hybrid für 2012 an
2012 will auch der Autorhersteller Audi sein Oberklassefahrzeug A8 mit Hybridantrieb in Serie schicken. Das Audi-Flaggschiff ist als Parallelhybrid konzipiert. Der 2.0 TFSI, in einigen Bereichen modifiziert, bringt es auf 155 kW (211 PS). Der Verbrennungsmotor arbeitet mit einem scheibenförmigen Elektromotor zusammen, der 40 kW (54 PS) leistet. Der mittlere Verbrauch soll damit bei ca. 6,4 Liter pro 100 km liegen. Rein elektrisch kann die Limousine bis 100 km/h fahren bzw. bei konstant 60 km/h legt sie etwa drei Kilometer zurück (alle Angaben vorläufig).
Die 37 Kg schwere Lithium-Ionen-Batterie sitzt im Crash-sicheren Bereich des Gepäckraums. Je nach Bedarf wird sie auf zwei Wegen mit Luft gekühlt – über ein Gebläse aus dem Innenraum und über einen eigenen Kältekreislauf, der an die Klimaautomatik gekoppelt ist. So bleibt sie über weite Bereiche in jenem Temperaturfenster, in dem sie ihr Potenzial voll ausschöpfen kann. Der Elektromotor selber und die kompakte Leistungselektronik, die zwischen ihm und der Batterie als Regler dient, werden mit Wasser gekühlt.
Der Audi A8 hybrid wird eine der leichtesten Limousinen in seiner Klasse sein. Seine Karosserie entsteht in der ASF-Bauweise (Audi Space Frame) komplett aus Aluminium, die B-Säulen bestehen aus formgehärteten ultrahochfestem Stahl. Sie wiegt nur 231 Kilogramm, etwa 40 Prozent weniger als eine vergleichbare Konstruktion aus Stahl. Optisch ist der A8 hybrid an dezenten Details zu erkennen: Hybrid-Schriftzüge zieren die Karosserie und die Speichen der Räder sollen an Turbinenschaufeln erinnern. Premiere wird der A8 Hybrid auf der IAA im September feiern.
Redaktion: Energie Marketing Agentur
Weltrekord: 1.631,5 Kilometer mit einer Batterieladung
Ein neuer Weltrekord eines Elektrofahrzeugs ist nun amtlich. Am vergangenen Wochenende fuhr das Elektrofahrzeug „Schluckspecht E“ 1.631,5 km weit, ohne dass die Batterie aufgeladen werden musste. Die Fahrt fand auf der Teststrecke der Firma Bosch in Boxberg statt. Eine Fahrerin und 3 Fahrer haben sich bei der Fahrt abgewechselt. Der Schluckspecht wurde begleitet von einem Verfolgerfahrzeug, auf dem eine Kamera montiert war. So konnte um die Rekordversuch lückenlos dokumentiert werden. Der Versuch wurde vom TÜV Süd überwacht . Die Fahrzeit betrug 36 Stunden und 12 Minuten.
Der Rekord ist nicht nur darauf zurückzuführen, dass das Fahrzeug ein einsitziges Experimentalfahrzeug ohne viel Komfort ist, sondern auch darauf, dass dieses Fahrzeug von Anfang an als Elektrofahrzeug konzipiert worden ist. Die Form der Karosserie ist besonders aerodynamisch, weil kein Platz für einen Motor und Getriebe benötigt wird: das Fahrzeug hat zwei Radnabenmotoren, die vollständig in die Räder integriert sind. Das Chassis ist neu: Es wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut EMI speziell für Elektrofahrzeuge konzipiert – eine im Fahrzeugbereich neuartige Tragstruktur ermöglicht eine deutliche Gewichtsreduktion.
Und mit dem an der Hochschule Offenburg entwickelten Batteriemanagementsystem wurde die Last optimal auf die 14 Lithium-Cobalt-Batterieblöcke verteilt. So konnte der aktuelle Rekord des derzeitige Weltrekordinhaber, das Team des Japan Electric Vehicle Clubs, von 1.003 km mit den erzielten 1.631,5 km deutlich überboten werden, obwohl die Batteriekapazität nur bei 23 kWh lag und die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 45 km/h (zum Vergleich: die des japanischen Teams lag bei 50 kWh, die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 40 km/h). Mehr Informationen und Bilder des Fahrzeugs sehen Sie hier.
Redaktion: Energie Marketing Agentur
Der neue Hybridsportwagen Fisker-Karma
Der erst 2007 gegründete US-Autobauer Fisker hat jetzt angekündigt, gegen Ende des Jahres die ersten serienreifen Elektro-Sportwagen names Karma mit einem neuen Hybrid-Konzept auszuliefern. In Valmet, Finnland sollen zunächst fünf Fisker der zweiten Generation in der Woche gefertigt werden, ab November sind 300 Stück pro Woche geplant. Erste namenhafte Kunden für den Fisker Karma, wie Leonardo diCaprio oder Al Gore, sollen schon Schlange stehen.
Bisher sind schon 3.000 Stück vorbestellt, damit ist der Hybridsportwagen bereits ausverkauft. Wer einen Karma (Preis: 71.500 Euro), mit Topspeed von 201 km/h und einer Beschleunigug von 5,9 Sekunden auf 100 km/h erst jetzt bestellt, muss sich gedulden. Man kommt bis 2012 auf die Warteliste. Das von dem Autodesigner Henrik Fisker (Aston Martin DB9, Aston Martin V8 Vantage und BMW Z8) und dem Ingenieur Bernhard Köhler gegründete Unternehmen sieht damit seine Strategie bestätigt und die 420 Arbeitsplätze gesichert.
Der Fisker Karma ist das weltweit erste Auto, welches komplett von Elektromotoren angetrieben wird. Die Batterien werden unterwegs von einem Benzinmotor aufgeladen (sog. Range Extender). Rein elektrisch hat der Karma eine Reichweite von 80 Kilometern. Danach wird ein 260 PS-Benzinmotor gestartet, der einen Generator für die E-Motoren antreibt und so die Reichweite um 403 Kilometer erweitert. Damit ist der Karma gut fünf Monate schneller auf dem Markt als General Motors mit dem Opel Ampera bzw. Chevrolet Volt, die auf dasselbe Konzept setzen. Die Unternehmesseite Fisker finden Sie hier.
Redaktion: Energie Marketing Agentur
Neue Verbrauchskennzeichnungspflicht für PKW
Im Rahmen des 6. Energieforschungsprogramms hat das Bundeskabinett vergangene Woche die Novellierung der Pkw-Energieverbrauchs-kennzeichnungsverordnung zur Kenntnis genommen und somit gebilligt. Die Verordnung wird August 2011 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt zum 1.12.2011 in Kraft. Das neue Pkw-Label bietet dem Verbraucher eine Hilfestellung bei seiner Kaufentscheidung. Es informiert den Verbraucher über die absoluten Verbrauchswerte eines Pkw und gibt zudem über die neue farbige CO2-Effizienzskala Auskunft darüber, wie effizient das Fahrzeug verglichen mit anderen Modellen der jeweiligen Klasse ist.
Diese erhöhte Transparenz der Effizienz trägt zu mehr Wettbewerb zugunsten der Umwelt bei. Die CO2-Effizienzskala folgt dem Vorbild der bereits bei Haushaltsgeräten gebräuchlichen Form der Kennzeichnung. Diese enthält die Effizienzklassen A+ (grün und sehr effizient) bis G (rot und wenig effizient) und basiert auf einem so genannten relativen Modell. Das bedeutet, dass die Berechnung der CO2-Effizienz auf der Grundlage der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Fahrzeugmasse erfolgt.
Daneben enthält das neue Pkw-Label künftig auch Angaben zum Stromverbrauch, um so den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität Rechnung zu tragen. Zusätzlich bieten die Angaben zur Jahressteuer und den durchschnittlichen Energieträgerkosten (Kraftstoff und Strom) dem Verbraucher künftig die Möglichkeit, auch die langfristigen Betriebskosten in seine Kaufentscheidung einzubeziehen. Wie die PKW Verbräuche zukünftig gekennzeichnet werden, sehen Sie hier.
Redaktion: Energie Marketing Agentur
Geringe Marktakzeptanz von Elektrofahrzeugen
Elektrofahrzeuge sind in aller Munde. Aber trotz Medienhype und Kanzlerförderung – das Kaufinteresse an Elektroautos ist eher moderat! So gaben von den 700 im Juni befragten potenziellen Neuwagenkäufern nur 30 Prozent zu Protokoll, ein “sehr hohes” oder “hohes” persönliches Interesse an einem “Stromer” zu haben. Im Umkehrschluss ist bei 70 Prozent der Befragten das Interesse an einem Auto mit reinem Elektroantrieb “niedrig” und “sehr niedrig. Das zeigt der aktuelle New Car Monitor des Frankfurter Markeninstituts BrandControl.
Die Gründe sind vielfältig und zum Teil nicht neu. So spricht für 51 Prozent der Befragten die “zu geringe Reichweite” gegen Elektroautos – und wird damit zum Killerargument Nummer 1. Auf Platz 2 folgt mit 26 Prozent “Anschaffung/ Preis zu teuer” und den 3. Platz im Ranking der Gegenargumente belegt “wenig Tankstellen ” mit 19 Prozent. Eine wachsende Zahl von Befragten führt jedoch nicht nur “praktische Gründe” ins Feld, wenn es um die Ablehnung von Autos mit Elektroantrieb geht.
So geben 7 Prozent der an Neuwagen interessierten Befragten an, Elektroautos seien “nicht umweltfreundlich”, da sie mit Strom aus Atomenergie betrieben würden. Befragt nach konkreten Modellen, kennen immerhin 62 Prozent der befragten Neuwagekäufer die vorgestellten E-Modelle. Dabei sind der Opel Ampera mit 44 Prozent, der Audi R8 e-tron mit 27 Prozent und der BMW ActiveE mit 24 Prozent am bekanntesten. Dann folgen, wenn auch mit gehörigem Abstand, Peugeot iON, Citroën C-ZERO, Chevrolet Volt, Mitsubishi i-MiEV, Nissan Leaf und Renault Fluence.
Redaktion: Energie Marketing Agentur













