Gefördert durch:

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages


Inhalt
Deutschlands erstes Elektro-Taxi
Beinahe laut- und emissionslos summt seit Mitte des Monats Deutschlands erstes Elektrotaxi durch München. Die Taxizentrale IsarFunk 450 540 hat mit Unterstützung durch den Münchner Energiedienstleister Green City Energy einen Mitsubishi i-MiEV in Betrieb genommen. Das erste in Serie hergestellte, 100-prozentige Elektrofahrzeug von Mitsubishi ist mit seinen vier Türen das einzige auf dem Markt verfügbare Elektro-Fahrzeug, das für den Einsatz als Taxi geeignet ist.
Das Öko-Taxi wird mit Strom aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien betrieben, dafür wurde das ADAC-Zertifikat verliehen. Damit wird im Praxistest eindrucksvoll gezeigt, wie Ökostrom aus Sonnen-, Wind-, Wasser-, und Biogasanlagen zukünftig klimafreundliche Energie für die Elektromobilität liefern kann. “Es ist uns wichtig, in diesem Bereich einen Anfang zu machen. Wir möchten mit unserem Elektro-Taxi einen Grundstein legen für die Nutzung von Elektromobilität in Münchner Taxiunternehmen”, so Christian Hess, Geschäftsführer von IsarFunk.
“Die Elektro-Mobilität ist nur in Verbindung mit Erneuerbaren Energien eine echte Zukunftsperspektive. Mit dem Öko-Taxi wollen wir deutlich machen, dass diese Kombination bereits heute problemlos funktioniert”, so Martin Betzold, Marketing-Leiter von Green City Energy. Das Unternehmen selbst errichtete seit der Gründung durch die Münchner Umweltschutzorganisation Green City e.V. im Jahr 2005, weit über 200 Solar-, Wasser und Windkraftwerke im Rahmen von Bürgerbeteiligungsmodellen. Mehr Informationen erhalten Sie hier.
Redaktion: Energie Marketing Agentur
e-miglia 2011: Die härteste Ralley für Elektromobilität
Das Teilnehmerfeld der 32 e-miglia Starter ist dieses Jahr noch vielseitiger als zur Premiere im Jahr 2010. Tim Ruhoff (D) wird seinen Titel hart verteidigen müssen. Der ehemalige Formel1 Fahrer Erik Comas (F), der jetzt in Green Cars sitzt, geht dieses Jahr ebenfalls mit einem Tesla an den Start. Sowohl Ruhoff als auch Comas konnten mit ihren Fahrzeugen schon Siege einfahren. Ein hochvoltiger Zweikampf scheint vorprogrammiert. Ruhoff: „Erik Comas ist Meister für sparsames Fahren. Nachdem dieses Jahr der Stromverbrauch in die Wertung einfließt, sehe ich Comas als echt gefährlich. Da werde ich jetzt noch mehr trainieren und eine neue Strategie ausarbeiten.“
Bevor die Teams vom 1. bis 5. August auf die rund 800 Kilometer lange Strecke von München über den Großglockner nach Bozen und durch das Engadin bis St. Moritz starten, lädt die e-miglia am Montagnachmittag, 1. August, zum öffentlichen Fahrerlager in die TÜV SÜD-Niederlassung nach München ein. Jeder kann hier ab 15:30 Uhr E-Mobilität live erleben. Ab 17 Uhr werden Teams und Technik von SWR-Moderator Constantin Beims vorgestellt. Dann besteht die Möglichkeit, bei den Piloten mehr zum Rennen, der Technik und der Strategie zu erfahren.
Der schnelle Tesla, bekannt für Sportlichkeit und hohe Reichweiten, findet bei der e-miglia 2011 starke Konkurrenz. Die unterschiedlichen e-Fahrzeuge haben sich sich im Vergleich zu 2010 stark weiterentwickelt. Je nach Typ liegen die Reichweiten zwischen 120 und 400 km. Eine Schnellladung ist bereits in 30 Minuten zu schaffen. Auch die Höchstgeschwindigkeiten liegen bei den Sportlern über 200 km/h bei einer Beschleunigung von null auf 100 in 3,7 Sekunden. Die neue Ära der Mobilität fordert vor allem Pioniergeist. Das leben die e-Marken Jetcar, Tazzari, Think, German E-Cars und Mega vor. Mehr Informationen finden Sie hier.
Redaktion: Energie Marketing Agentur
Innovatives Navi für Elektrofahrzeuge
Elektrofahrzeuge haben heute eine Reichweite von ca. 130 km. Die Angst mit einer Batterieladung das gewünschte Ziel nicht erreichen zu können, ist weltweit die gleiche. Der japanische Elektronikkonzern Pioneer bietet daher nun ein Navigationsgerät mit speziell für Elektroautos entwickelter Software an. Der sog. Range-Anxiety könnte damit der Elektromobilität einen großen Dienst erweisen. Der etwas technisch ausgefallenen Name “AVIC-ZH09-MEV” zeigt schon, dass sehr viel know-how in dem neuartigen Gerät steckt.
Das „AVIC-ZH09-MEV“ bietet einen Spezialmodus, der dem Nutzer eine möglichst energieeffiziente Fahrtroute vorschlägt. Dabei berücksichtigt das Gerät diverse Faktoren wie etwa die Rückgewinnung durch regenerative Bremsen. So bezieht es zur Berechnung der für Elektroautos optimalen Strecke topographische Eigenschaften der Landschaft mit ein, um sooft wie möglich respektive sooft wie nötig elektrische Energie rekuperieren zu können. Weiterhin bietet das Modell eine Suchfunktion, um nahegelegene Schnellladestationen zu finden. Helmut Schmaler vom ADAC-Technikzentrum Landsberg bestätigt den großen Wurf, der Pioneer gelungen ist: “Wir sehen klar den Bedarf an einer solchen Navigationslösung”.
Navigationsanbieter haben in der Vergangenheit schon bei Modellen für herkömmliche Autos mit Öko-Betriebsmodi experimentiert. Doch gerade bei Elektroautos mit regenerativen Bremssystemen ergibt sich großes Potenzial daraus, dass sie auf abschüssigen Strecken ihre Akkus wieder laden können. „Das Problem liegt darin, dass heutige Straßenkarten keine Informationen über Steigungen und Gefälle enthalten“, meint der ADAC-Experte. Doch rechnet er damit, dass bei steigender Nachfrage Kartenanbieter auch Informationen zum Geländeprofil in ihr Material aufnehmen werden. Das Gerät wird ca. 2.100 € kosten und noch im Juli soll der Verkauf in Japan starten.
Redaktion: Energie Marketing Agentur
Elektro Smart der neuen Generation
Klein, leicht und noch zu haben: Vom kleinsten Elektroauto aus dem Hause Daimler, dem Smart ForTwo Electric Drive, sollen nun doppelt so viele gebaut werden wie bislang geplant. “Die Elektro-Smarts werden uns quasi aus der Hand gerissen. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Stückzahl noch einmal zu erhöhen”, so Daimler Forschungsvorstand Thomas Weber. Bislang waren lediglich 1.000 Stück des Smart ForTwo ED geplant, nun sollen 2.000 Stück des Elektro-Fahrzeugs vom Band laufen.
Seit November 2009 werden im französischem Hambach, intern auch „smartville” gennant, die smart fortwo electric drive in erster Serie produziert. In die Fertigung des Smart Fortwo Electric Drive mit Lithium-Ionen-Batterie will Daimler am Standort Hambach einen zweistelligen Millionen Euro-Betrag investieren. Staatspräsident Nicolas Sarkozy gab im Rahmen seines Besuchs im Smart Werk bekannt, dass der französische Staat über ein Förderprogramm das Projekt unterstützt.
“Die nächste Generation des Elektro-Smarts kommt 2012 auf den Markt. Hier planen wir mit einer fünfstelligen Stückzahl pro Jahr“, so Weber weiter. Angetrieben wird der batterieelektrische Smart von einem 30 kW / 41 PS leistenden Elektromotor. Gemeinsam mit den 16,5 kWh Strom fassenden Lithium-Ionen Batteriezellen soll dieser den Smart ED bis zu 135 km weit bringen. Zum Preis gibt es bisher nur Spekulationen, aber aufgrund der hohen Batteriekosten dürfte er bei ca. 30.000 Euro liegen.
Redaktion: Energie Marketing Agentur













