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Solar-Ladestation für Elektro-Räder
Die Japaner sind uns einen Schritt voraus. In diesem Fall sogar eine Fahrradlänge: Damit E-Bikes unterwegs nicht der Strom ausgeht, wurden in Japan sogenannte Solar Cycle Stations an öffentlichen Plätzen installiert. Dabei handelt es sich um solarbetriebene Ladestationen, an denen die Radfahrer ihre E-Bikes auftanken können. Entwickelt wurden die Solar Cycle Stations von dem japanischen Technologiekonzern Kyocera.
Die mit einem Elektromotor betriebenen Fahrräder ermöglichen eine komfortable und umweltfreundliche Fortbewegung. Damit ihnen währenddessen nicht der Strom ausgeht, gibt es in Japan nun öffentliche Ladestationen, die mit Solarmodulen betrieben werden. Solarmodule wandeln dabei Sonnenenergie in umweltfreundlichen Strom um. Gleichzeitig sind die Stationen mit einem Wechselstrom-Wandler ans Stromnetz angeschlossen, damit die E-Bikes auch bei schlechtem Wetter und in der Nacht aufgeladen werden können.
Der japanische Konzern Kyocera arbeitet beständig daran, die Qualität der Solarzellen und -module weiter zu verbessern und erforscht neue Möglichkeiten zum Einsatz der Solarenergie. So hat das Unternehmen bereits ein Solardach für Automobile, wie den Toyota Prius, erfolgreich in den Markt eingeführt. Weiterhin werden Solar Panels angeboten, die sich auf Sportbooten einbauen lassen. Neben dem energieeffizienten Effekt wird die Entladung der Bootsbatterie verhindert, wenn das Boot längere Zeit ungenutzt im Hafen liegt.
Ab 2011 mehr Bio im Benzin
Ab Januar 2011 wird an deutschen Tankstellen zusätzlich zu den bisherigen Kraftstoffsorten Benzin mit bis zu 10 Prozent Bioethanolanteil angeboten. Deutschland setzt damit die europäische Richtlinie über die Kraftstoffqualität um. Denn ein wirksamer Klimaschutz ist nur möglich, wenn alle Bereiche des täglichen Lebens einen Beitrag liefern. Dies gilt auch für Kraftstoffe. Die EU hat deshalb beschlossen, den Anteil an Biokraftstoffen im Verkehrsbereich zu erhöhen. Durch die Verwendung von Biokraftstoffen sinke die Abhängigkeit vom immer knapper werdenden Erdöl. Erdöl muss importiert werden, ein Großteil der benötigten Rohstoffe für Bioethanol dagegen wachse in Deutschland oder Europa.
Das Bioethanol wird aus Pflanzen gewonnen, die aus nachhaltigem Anbau stammen; auch dazu gibt es gesetzliche Vorgaben. Nachhaltig bedeutet, dass der Anbau der Rohstoffe nicht auf Kosten von Mensch und Natur erfolgen darf, beispielsweise nicht auf schützenswerten Flächen oder auf Gebieten mit hoher biologischer Vielfalt. Ab Anfang 2011 werden in Deutschland an den Tankstellen zusätzlich zu den bisherigen Benzinsorten Benzin mit bis zu 10% Bioethanol angeboten. Diese neuen Kraftstoffe werden mit E10 bezeichnet. “E” steht für Ethanol, die Zahl “10″ für 10 %. Bisher betrug der Ethanolanteil im Benzin bis zu 5 %. Das neue Benzin wird an den Zapfsäulen deutlich gekennzeichnet, und zwar durch den Namen der Benzinsorte mit dem Namenszusatz “E10″– also beispielsweise “Super E10″.
Etwa 90 Prozent aller benzinbetriebenen Pkw können E10 ohne Einschränkungen tanken. Neufahrzeuge sind in der Regel E10-tauglich. Fahrerinnen und Fahrer benzinbetriebener Fahrzeuge sollten sich vor dem ersten Betanken mit E10 vergewissern, dass Ihr Fahrzeug E10 verträgt. Ob ein Fahrzeug E10 verträgt, erfährt man von seinem Fahrzeughersteller. Auch bei seinem Fahrzeughändler und bei seiner Kfz-Werkstatt kann man sich nach der E10-Verträglichkeit von Fahrzeugen erkundigen. Alle nicht nachgewiesen E10-verträglichen Fahrzeuge sollten ausschließlich die bisherigen Benzinsorten tanken. Die Kraftstoffanbieter sind verpflichtet, diese weiterhin zeitlich unbefristet anzubieten.













