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Umweltfreundlich in den Urlaub

Kategorie: Energienews - 12. November 2010 01:00 Uhr

Wochenendtrips und Kurzurlaube innerhalb Europas sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Bei der Vorbereitung spielt bei vielen der eigene Geldbeutel die größte Rolle: Wie komme ich am günstigsten für ein Wochenende nach Paris? Was kostet ein Flug von München nach Rom im Vergleich zur Bahnfahrt? Doch nicht nur die Kosten sind dabei entscheidend. In den letzten Jahren nimmt das ökologische Bewusstsein in Sachen Mobilität zu, so dass neben Reisedauer und -preis auch der Energieaufwand und damit die Klimabilanz der eigenen Mobilität an Bedeutung gewinnt.

Jede Zug- und Autofahrt, jeder Lang- und Kurzstreckenflug verursacht Emissionen klimaschädlicher Gase oder enorme Energieverbräuche. Für das Beispiel „Berlin-Prag“ zeigt sich, dass der Flieger das schnellste Verkehrsmittel ist, gefolgt vom Auto, das immer noch rund eine Stunde schneller ist, als die Eurocity-Verbindung der Deutschen Bahn. Betrachtet man hingegen die ökologischen Faktoren, so schneidet die Bahn am besten ab. Umgerechnet in die Vergleichseinheit „Liter Benzin“ verbraucht der Zug nur ein Drittel der Menge an Energieressourcen eines dieselbetriebenen Mittelklasse-Wagens und des Flugzeuges.

Sie wollen die Umweltbilanz Ihrer Reisen sehen und verstehen? Seit diesem Jahr bietet der UmweltMobilCheck der Deutschen Bahn einen Überblick über den Energieverbrauch und die Schadstoffausstöße für alle europäischen Streckenabschnitte. Der Planer berechnet den tatsächlichen Energieverbrauch für alle drei Verkehrsmittel. Bei der Bahn meint das nicht nur die Energie, die für den Antrieb der Lok notwendig ist, sondern auch den Strom für das Bordrestaurant oder die Beleuchtung in den Abteilen. Gleiches gilt für Klimaanlagen und Heizungen in Autos oder Flugzeugen. Den Planer finden Sie hier.

Erdgasmotor oder Elektroantrieb: Ratgeber über Kraftstoff-Alternativen

Kategorie: Energienews - 5. November 2010 09:37 Uhr

Sparsamer Verbrauch, niedrige Emissionen und intensiver Fahrspaß – diese Anforderungen müssen moderne Fahrzeugantriebe erfüllen. Besonders Biokraftstoffe stehen erneut im Mittelpunkt des Interesses, denn Anfang 2011 bekommt E10-Sprit eine neue Chance: Bis zu zehn Prozent Bioethanol dürfen dann dem Benzin beigemischt werden. Der aktuelle Trend im Mobilitätssektor – weg vom Mineralöl – wird dadurch untermauert. Heute geht es stärker als jemals zuvor um mehr Effizienz, weniger Schadstoffe und gleichzeitig günstigen Sprit.

Aber: Welcher Antrieb eignet sich für mein persönliches Fahrverhalten? Dipl.-Ing Sven Geitmann hat in der neuen Auflage seines Buches „Alternative Kraftstoffe“ alle notwendigen Informationen zur Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen zusammengetragen. Herausgekommen ist ein handlicher Ratgeber, in dem die Vor- und Nachteile der wichtigsten heutigen Kraftstoffalternativen leicht verständlich erklärt werden, sei es Erdgas, Biodiesel, Pflanzenöl oder Strom für Elektrofahrzeuge, egal ob mit Brennstoffzelle oder allein mit Batterie.

Angesichts ständig steigender Energiepreise zeigt dieser Ratgeber damit auch, wie wirkungsvoll Geld gespart und gleichzeitig die Umwelt geschont werden kann. Somit eignet sich dieses Buch nicht nur für umweltbewusste Autofahrer, sonder auch für alle, die nicht mehr alle Ölpreiserhöhungen an den herkömmlichen Tankstellen mitmachen möchten. Der Ratgeber ist im Hydrogeit Verlag erschienen, dem ersten und einzigen Fachbuch-Verlag für Erneuerbare Energie, Alternative Kraftstoffe und nachwachsende Rohstoffe. Das Buch ist bei amazon online hier bestellbar.