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Inhalt

Elektromobilität in Kommunen – Rückblick

Kategorie: Konferenzen - 15. Oktober 2010 14:05 Uhr

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Programm und Vorträge

Grußworte
  • Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf
  • Dr. Werner Görtz, Umweltamtsleiter der Landeshauptstadt Düsseldorf
Einführungsvortrag
  • Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr
Themenblock: Impulsvorträge zu den Rahmenbedingungen
  • Stadtplanung
    Prof. Dr. Klaus Beckmann, Geschäftsführer Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin
  • Klima- und Lärmschutz
    Dr. Karl Otto Schallaböck, stellv. Forschungsgruppenleiter, Institut für Klima, Umwelt, Energie, Wuppertal
  • Recht
    Stefanie Hanke, Referentin, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin
  • Wirtschaftsförderung
    Thomas Aurich, Firma Delphi Deutschland GmbH (Autozulieferer), Wuppertal
Themenblock: Aufbau der Infrastruktur / Stadtplanung
Themenblock: Mobilitätskonzepte / Innovation
  • Zwischenergebnisse aus den Modellregionen und der Nationalen Plattform
    Florian Böhm, Referent, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
  • Die Einbindung von Kommunen und Stadtwerken in der Modellregion Rhein-Ruhr: Zwischenstand und Ausblick
    Dr. Andreas Ziolek, Leiter Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW, Energieagentur.NRW
  • Kommunalpolitische Bewertung
    Roland Thomas, Hauptreferent, Städte- und Gemeindebund NRW

Elektro, Hybrid, Erdgas oder Brennstoffzelle ?

Kategorie: Energienews - 11. Oktober 2010 05:15 Uhr

Die meisten Autokäufer wissen nicht, für welche Antriebslösung sie sich entscheiden sollen. Die Vielfalt an Ökoauto-Alternativen von Elektro- über Hybrid- bis zu Wasserstoff-Antrieben ist offenbar ein Hindernis für deren Erfolg. Zwar ist fast die Hälfte aller Kunden an umweltfreundlicheren Fahrzeugen interessiert, so das Ergebnis einer von Mercedes-Benz beauftragten Umfrage, aber sie verstehen die Unterschiede nicht – und können somit nicht beurteilen, welcher Alternativantrieb für den Stadt- oder Autobahnverkehr die beste Wahl wäre.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Interesse groß ist, die Menschen aber zu wenig und teils falsch informiert sind. Beispielsweise seien sich Konsumenten der Einschränkungen von Elektroautos meist nicht bewusst. Insgesamt 71 Prozent der Erwachsenen sind laut Umfrage in Sachen Antriebsvarianten wie Elektro, Brennstoffzelle oder Ethanol nicht sattelfest, jeder Vierte hat nach eigenen Angaben überhaupt keine Ahnung. Damit schneiden Ökoautos schlechter ab als die globale Finanzkrise. Denn mit deren Hintergründen will immerhin ein Drittel der Befragten gut oder sehr gut vertraut sein.

Eventuell haben die Fahrzeughersteller teils selbst zur Verwirrung beigetragen, zum Beispiel hat gerade Mercedes-Benz Anfang des Jahrtausends durch Werbung zu einem Wasserstoff-Hype beigetragen hat. Inzwischen dominieren Elektroautos die Schlagzeilen, obwohl sie noch mit großen technischen Hürden zu kämpfen haben. Im Straßenbild spielen sie daher eine untergeordnete Rolle. In Berlin gibt es derzeit mehr öffentliche Ladepunkte als Elektroautos. Denn reine Elektrofahrzeuge sind derzeit allenfalls als Stadtflitzer geeignet, für den privaten und gewerblichen Gebrauch ist nach wie vor ein Erdgasmotor am sinnvollsten.