Gefördert durch:

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages


Inhalt
Erster serienmäßiger Elektro-PKW aus Deutschland angekündigt
Für September 2009 kündigt die Luis AG aus dem norddeutschen Ahrensburg an, einen serienmäßig gefertigten Elektro-Pkw auf den deutschen Markt zu bringen. Das viersitzige Fahrzeug namens “LUIS free“ wurde in Zusammenarbeit mit renommierten Automobilzulieferern und Fahrzeugbauern entwickelt. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 90 Kilometern pro Stunde und einer Reichweite von bis zu 200 Kilometern stellt er besonders in Städten eine umweltschonende Alternative zu herkömmlichen Kfz dar.
Der Elektro-PKW wird in zwei Modellvarianten erhältlich sein. Für die Basisversion ist ein Preis von rund 12.000 Euro geplant, die Komfortversion soll rund 15.000 Euro kosten. Der Verkauf soll direkt über den eigenen Vertrieb erfolgen, die die Fahrzeuge an den gewünschten Ort ausliefern wird. Um trotz des Direktvertriebs Probefahrten zu ermöglichen, werden über Partner in fast allen deutschen Großstädten Fahrzeuge bereitgestellt.
“Auch bei den laufenden Kosten können Elektroautos gegenüber traditionellen Fahrzeugen punkten – nicht nur, weil Strom sehr viel billiger ist als Kraftstoff, sondern weil in den ersten fünf Jahren auch keine Kfz-Steuer anfällt. Zudem dürften sich sehr niedrige Versicherungsbeiträge und die erheblich geringere Verschleiß- und Reparaturanfälligkeit von elektrischen Antriebssystemen positiv im Geldbeutel bemerkbar machen.” so Vorstandsvorsitzender Jan Luis.
Selbstverständlich erfüllt der LUIS free alle modernen Sicherheitsstandards.
Serienproduktion von Hybrid-Stadtbussen
Auf dem diesjährigem Weltkongress des Verbandes der Verkehrsunternehmen in Wien präsentiert das deutsche Unternehmen MAN Nutzfahrzeuge erstmals die Serienversion von Hybrid-Stadtbussen. Insgesamt können mit dem Hybrid-Bus bis zu 30 Prozent Kraftstoff eingespart und damit auch die Emissionswerte gegenüber herkömmlichen Dieselantrieben deutlich reduziert werden. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 60 000 Kilometern im Jahr erspart der MAN „Lion’s City Hybrid“ der Umwelt rund zehn Tonnen an Treibhausgasemissionen. Der Hybrid-Bus ist auch für den Einsatz von Biokraftstoffen der 2. Generation geeignet. Dadurch lässt sich die gute CO2-Bilanz noch deutlich verbessern.
Der Betrieb im Stadtverkehr bietet ideale Bedingungen für Hybrid-Busse, weil sehr häufig beschleunigt und kurz darauf wieder bis zum Stillstand abgebremst werden muss. Bei konventionellen Omnibussen geht die Bremsenergie ungenutzt als Wärme verloren. Der Hybrid-Bus hingegen speichert die Bremsenergie und nutzt sie, um geräuscharm und umweltfreundlich aus der Haltestelle heraus zu beschleunigen. Reale Fahrversuche belegen, dass der Dieselmotor je nach Streckenführung zu etwa 40 % der Betriebsdauer abgeschaltet bleiben kann. So bleiben die Fahrgäste in unmittelbarer Nähe der Haltestelle weitestgehend von Geräusch- und Abgasemissionen verschont. MAN setzt dazu auf ein Gesamtpaket von Maßnahmen, das zu einer beachtlichen Treibstoff-Ersparnis führt, zum Beispiel ein effizientes Design, bei dem das Ultracap-Hochleistungs-Energiespeichersystem strömungs- und gewichtsgünstig platziert ist.
Eine Kleinserie dieser Fahrzeuge wird ab Ende des Jahres 2009 in mehreren europäischen Großstädten in den Linienbetrieb gehen. München und Wien sind die ersten europäischen Metropolen, in denen die Hybrid-Busse testweise fahren werden. Im Laufe des Jahres 2010 werden weitere Städte folgen.













